Privatzimmer-Monatszimmer Nähe Wien – Immer wieder etwas Neues

Heute habe ich auf Facebook unseren Seitennamen von “Möblierte Zimmer und Appartements” auf “Privatzimmer Nähe Wien im Haus Feuchtl” geändert. Genauso wie ich ständig die Einrichtung in den Gästezimmern ändere und verbessere, präsentiere ich das Haus Feuchtl auch in den sozialen Netzwerken immer wieder von einer anderen Seite. Nur was man gerne macht wird gut, sagt man. So gesehen, muss das Haus Feuchtl wirklich etwas Gutes sein, weil meine Gedanken ständig nur darum kreisen,  was ich ändern könnte, um alles noch schöner, besser, gemütlicher oder interessanter zu machen. Und ich bin wirklich mit Leidenschaft bei der Sache. Wenn jemand ein Monatszimmer bei uns mietet überlege ich mir, bevor er einzieht,  je nachdem, ob ich den Eindruck habe, dass er oder sie ein sachlicher, romantischer, oder eher ein verspielter Typ ist, was ich noch schnell umstellen oder ändern könnte, damit er oder sie sich wirklich rundum wohl fühlt und es genau so hat, wie es ihm oder ihr entspricht.  Wenn es sich einrichten lässt, mache ich es sogar bei Feriengästen so, überhaupt wenn es sich um Stammgäste handelt, deren Wünsche und Bedürfnisse ich schon kenne.

Zuerst habe ich unsere Seite eine zeitlang Monatszimmer Nähe Wien genannt,  bis  ein Mieter aus Deutschland einmal gemeint hat, dass ihm der Begriff Monatszimmer völlig unbekannt sei. Worunter er denn gesucht hätte, habe ich ihn gefragt. “Möblierte Zimmer und Apartments“, hat er geantwortet, “vielleicht auch Privatzimmer bei Wien“, aber Monatszimmer, das Wort war ihm völlig fremd. Also habe ich meine Facebook Seite schnell in “Möblierte Zimmer und Miniapartments” umbenannt.  Und heute Morgen ist mir plötzlich der Gedanke gekommen , ob Privatzimmer nicht vielleicht besser zur familiären Atmosphäre in unserem Haus passt. es hört sich, finde ich, irgendwie persönlicher und heimeliger an.

Ab sofort findet man uns auf Facebook also als Privatzimmer Nähe Wien im “Haus Feuchtl”. Bis auf Weiteres 🙂

Unsere Geschichte

Das “HAUS FEUCHTL” bei Wien

Komfortable Privatzimmer Gemütliche Monatszimmer Stilvolle Apartments in der Umgebung von Wien

Ende Neunzehnhundert erbaut, war das Haus ursprünglich eine Raststätte für Pferdefuhrwerke und Kutschen. Als Anfang des 20. Jahrhunderts, die reichen und betuchten Wiener Bürger die stadtnahen Orte im Wienerwald als Sommerresidenzen zum Zwecke der Entspannung und Erholung für sich und ihre Familien entdeckten, verbrachten dann einige von ihnen ihre “Sommerfrische”, wie das damals genannt wurde, jahrelang jeden Sommer, von Ende Juni bis Anfang September, im “Haus Feuchtl” in Purkersdorf bei Wien. Damals hieß es allerdings noch nicht so, sondern nannte sich hochtrabend “Perle des Wienerwaldes”.

Auch als meine Mutter, die jüngste Tochter des Begründers, also meines Großvaters, es später als Hotel führte, hieß es, die ersten Jahre noch so. Damals gab es noch kein fließendes Wasser und keine Toiletten in den Zimmern. Das Wasser wurde vom Brunnen im Garten in die Zimmer gebracht, wo sich auch das einzige Klo befand. Aber die Lage des Hauses war natürlich, schon damals wie heute, eine der schönsten der Gegend.

Mein Vater, der Maler Franz Feuchtl, der aus einer kultivierten, gebildeten Wiener Künstlerfamilie stammte, machte die einfache, bäuerliche Unterkunft dann allmählich zu einem der, für die damalige Zeit, modernsten und komfortabelsten Häuser in der Umgebung und meine Eltern gaben ihm seinen jetzigen Namen “Haus Feuchtl”, den ich als Erinnerung an meinen Vater, einen wahrlich außergewöhnlichen Menschen und Künstler, bis heute beibehalten habe.

Seit dem Jahr 2011 führe jetzt ich das Haus. Nach Studien im Ausland und fast dreissig Jahren, die ich in Wien gelebt hatte,  begann ich also erst in relativ späten Lebensjahren, nach dem Tod meines Vaters und einigen häßlichen, interfamiliären Zwistigkeiten, damit, das Haus Feuchtl, das inzwischen ziemlich verfallen und nahezu unbewohnbar geworden war, Stück für Stück wieder aufzubauen.

Das hat mich sehr viel Geld, Kraft und Herzblut gekostet, aber ich muss sagen, ich bin wirklich stolz auf das, als das es sich heute präsentiert: Ein mit seiner freundlich menschlichen Atmosphäre, seinem feinsinnig, küstlerischen Ambiente und der Behaglichkeit, Ruhe und Wärme, die es ausstrahlt, in jeder Weise außergewöhliches Haus, wo es sich im komfortablen Privatzimmer oder bestens ausgestatteten Monatszimmer wunderbar angenehm und geborgen leben lässt.

 

 

 

 

Die Entspanntheit des Herbstes

Die empfindlichen Topfpflanzen sind alle im Haus, nur für die riesige Agave, die inzwischen 63 Jahre alt, genauso alt wie ich, und 3 Meter hoch und ebenso breit ist und die zu schleppen, inzwischen schon 3 Männer Mühe haben und die außerdem auch durch keine Tür mehr passt, haben wir ein beheizbares Pflanzenzelt besorgt. Ich habe schon 3 mal das Laub zusammengerecht, aber es ist immer noch genug auf den Obstbäumen. Übrigens, der kleine Nussbaum hat 2 Nüsse getragen. Wir waren begeistert! So klein und schon Früchte!

Viele empfinden den Herbst als traurig, ich mag ihn. Ich mag es, wenn die Sonnevon Tag zu Tag tiefer steht und es mit jedem Tag früher dunkel wird. Ich finde es gemütlich. Wenn es draussen stürmisch und kalt ist, kann man die Wärme und Behaglichkeit im Haus erst so richtig genießen.

Die Hitze des Sommers putscht mich auf, macht mich aktiv und energiegeladen, der Herbst und seine Dunkelheit hüllt mich in eine Decke aus Geborgenheit und Entspannung. Alles ist entschleunigt. Ich fühle mich wie eine Bäuerin. Die Ernte ist eingebracht, die Arbeit ist getan, jetzt kann man sich einigeln und wie eine zufriedene Katze auf der wärmeden Ofenbank räkeln.

Ich würde mich freuen, wenn ich für die beiden Monatszimmer, die im November frei werden, liebe Mieter/innen bekommen würde. Wir sind ja jetzt kein Gewerbebetrieb mehr, sondern eine Privatzimmervermietung und irgendwie wie eine große Familie.

Wann es heuer wohl zum ersten Mal schneien wird? Ach ja, Streusand für die Wege, wenn es glatt wird, muss ich noch besorgen.. Und überprüfen, ob die Dachrinnenheizung funktioniert und die Radiatoren in den Zimmern und Appartements entlüften und… so eine richtige Ofenkatze wird aus mir ja doch nie werden.

Ab Mitte November gibt es wieder freie Monatszimmer bei uns!

Heute einmal etwas Geschäftliches:  Ab Mitte November gibt es bei uns wieder 2 freie Monatszimmer. Die gemütlichen Privatzimmer verfügen beide über Dusche/WC, SAT TV, freies WLAN, Minikühlschrank, Kaffeemaschine, Mikrowelle, Wasserkocher und allem, was man sonst noch braucht, um sich selbst zu versorgen.

Ein Zimmer liegt im ersten Stock mit Blick auf den Wienerwald. Es ist ca. 20qm groß, neu renoviert, sehr geschmackvoll möbliert und es gibt einen riesigen SAT TV. Es kostet  € 590.- pro Monat incl. Heizung, Strom, Internet und Steuern. Man braucht nur seine Zahnbürste einpacken und sich zu Hause fühlen. 🙂

Das andere liegt im Halbstock, ist ca. 15 qm groß und wie ein kleines Apartment mit Vorraum angelegt. Es bietet einen wunderschönen Ausblick in unseren herrlichen Garten und ist besonders freundlich und hübsch eingerichtet. Dieses Monatszimmer kostet  € 550.- pro Monat ebenfalls inklusive allem.

Wenn Sie unsere Privatzimmer längerfristig als Monatszimmer beziehen möchten, können Sie sie sowohl als möbliertes Zimmer, wie auch unmöbliert mieten.

Übrigens, im Winter, wenn ein Feuerchen im offenen Kamin prasselt und die Bäume im Garten weiß verschneit sind, ist es ganz besonders gemütlich in unserem “HAUS FEUCHTL”.

Und zu Weihnachten gibt es duftenden Punsch und einen riesigen, bunt geschmückten Weihnachtsbaum. 🙂

Unser Paradiesgarten Sommer 2018

Wir haben heuer ganz schön viel weitergebracht: Die Eingangshalle neu gestaltet, die Zimmer und Appartements renoviert und modernisiert und im Garten zwei neue Terrassen anlegen lassen. Was den Garten betrifft haben wir uns wirklich ins Zeug gelegt. Wir haben neue Erde auftragen lassen, Sträucher und Blumen gepflanzt und Blumenwiesensamen gesät. Jetzt ist es eine bunte Blumenwiese, ein richtiger Paradiesgarten. Auch Obstbäume haben wir gepflanzt und ein Lavendelbeet angelegt. Den Duft des Lavendels riecht man schon von Weitem.

Ja, heuer haben wir unseren Garten zu einem Paradiesgarten gemacht, einem Paradiesgarten für Menschen und Bienen und Schmetterlinge und alle möglichen anderen Insekten und Tiere. Auch die Nachbarskatzen fühlen sich  sehr wohl hier. Sie pirschen durchs hohe Gras und spielen Fangen oder liegen auf der Bank, lassen die Sonne ihren Pelz wärmen und träumen, was halt Katzen vielleicht so träumen… Und die Obstbäume haben sogar schon recht viele Früchte getragen, vor allem Zwetschken hat es viele gegeben und kleine, schmackhafte Bauernäpfel. Bin neugierig, ob wir auch ein paar Nüsse bekommen werden…